Sebastian Vettel, so heißt es, ist ein Meister des Setups, er holt aus einem Zehntel-Millimeter veränderter Flügeleinstellung noch Sekunden beim Fahren heraus. Auch bei Modellauto, vor allem wenn man Rennen fährt, kann man einige Feinabstimmungen machen.

 

Fahrwerkseinstellungen

Mit dem so genannten Ackermann-Winkel  kann man den Lenkwinkel der Vorderräder einstellen, um das Einlenken einfacher oder schwerer zu machen, je nachdem ob man schnell oder langsam fahren will.  Mit dem Anti-Dive wiederum wird der Winkel der vorderen Querlenker zum Chassis eingestellt. Hier kann man nochmal die Stabilität des Fahrzeugs beim fahren verbessern. Gleiches kann auch bei den Hinterrädern gemacht werden, das nennt man dann Anti-Squat. Der Winkel der Räder zueinander wird über die Spur bestimmt, etwas was man auch vom großen Auto kennt, vor allem von älteren Modellen.

 

Andere Einstellungen

Wichtig sind gerade bei Trialmodellen und bei den Monstertrucks die Stoßdämpfer, die mit Hydrauliköl gefüllt. Sie können so eingestellt werden, dass das Modellauto entweder weich gefedert ist oder hart. Damit zusammen hängt dann auch die Bodenhöhe, die ebenfalls abhängig ist davon, ob der Wagen schnell auf der Ebene fahren soll oder im Gelände unterwegs ist. Die Ausfederung der Stoßdämpfer wird schließlich über die Droopeinstellung gesteuert