Wer in die Welt der Modellautos einsteigen will wird vor der Frage stehen, welches Modell man kaufen soll. Die Auswahl ist wirklich groß und die Entscheidung ist nicht einfach.

 

Erst einmal ist es eine Frage der handwerklichen Fähigkeiten. Man kann so genannte RTR (Ready to run) -Autos kaufen, die man lediglich aus der Verpackung nehmen muss und los geht es. Dann gibt es solche, die ebenfalls vormontiert sind, aber noch konfiguriert werden müssen und in der Regel ohne Fernbedienung und Empfänger kommen (ARR – Almost ready to run) . Ähnlich ist es mit den Bind and drive (BND) Modellautos, die vormontiert sind  und einen Empfänger haben, aber noch keine Fernsteuerung. Die Königsklasse sind jedoch die Bausätze, bei denen man das Auto von Grund auf selbst zusammen bauen kann, wobei alle Bauteile und auch einer ausführliche Anleitung  mitgeliefert werden.

 

Benzin oder Elektro?

Eine weitere Frage die man sich beantworten muss, ist die Betriebsart. Benziner sind die kräftigeren und meist auch größeren Modellautos, während die Elektroautos auch mal zu Hause oder in einer Halle gefahren werden können ohne die Luft zu verpesten.Bei Nitromethan-Antrieb sollte man schon ein wenig Kenntnisse über Modellautos haben und es ist auch nur in Modellbaufachgeschäften  erhältlich.

 

Vierrad- oder Zweirad

Ob nur eine oder beide Achsen angetrieben werden hängt wiederum davon ab, wie das auto eingesetzt werden soll. Es ist mit Sicherheit am Anfang einfacher, nur eine Achse lenken zu müssen, vor allem wenn man noch keine echten Rennen  fährt und auch nur auf geradem und einigermaßen ebenem Untergrund unterwegs ist. Außerdem ist Vierradantrieb wesentlich teurer in der Anschaffung und auch im Unterhalt. Hier muss man wesentlich mehr warten und auch immer wieder mal etwas reparieren als bei den Zweiradantrieben.